OCHS baute erfolgreich unter der Autobahn A6: Wasserrohr-Verlängerung in Wochenfrist

(Fürth/Nürnberg). Die Nürnberger OCHS Rohrleitungsbau GmbH verlängerte Ende November 2007 nach einem Monat der Vorbereitung ein bestehendes Wasserrohr unter der Autobahn A6 bei Nürnberg-Greuth – erfolgreich und reibungslos.

Vier Wochen Vorbereitung, zwei Wochen Bautätigkeit: Mehr Zeit wurde der OCHS Rohrleitungsbau GmbH nicht eingeräumt, um eine seit Jahrzehnten bestehende Wasserfernleitung der zunehmenden Breite der Autobahn A6 anzupassen.
Die Belieferung der Kunden mit Wasser durfte – auf Vorgabe des Versorgers und Auftraggebers infra fürth gmbH – nur für einen, so kurz wie möglichen Zeitraum über Ersatzsysteme geleistet werden.

Hintergrund: Die BAB6 südlich Nürnbergs wird derzeit von vier auf sechs Spuren erweitert; ein beim kleinen Nürnberger Ortsteil Greuth unter ihr durchführendes Wasserrohr musste daher von 72 auf 80 Meter verlängert werden. In seiner verlängerten Form ragt es nunmehr jeweils 4 Meter beidseits der Autobahn heraus.

Inklusive Schachtbauwerk
Dazu musste das veraltete Asbest-Zement-Rohr vom Wasser entleert, herausgezogen, zerlegt und entsorgt werden. Anschließend wurde das neue, 70 Zentimeter Durchmesser starke, stählerne Wasserrohr an einem Stück in das Schutzrohr mit 1,20 Meter Durchmesser eingezogen. Parallel wurde ein begehbares Schachtbauwerk erstellt; die darin integrierten Be- und Entlüftungssysteme helfen bei der Wieder-Befüllung des neuen Rohres mit dem Wasser, das – wie früher auch – von Allersberg unter der Autobahn hindurch Richtung Fürth fließt.

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