Energiesparendes Verwaltungsgebäude für die Ochs-Gruppe
1.100 qm Nutzfläche auf drei Etagen weist das neue Firmengebäude auf – sowie 5.400 Kubikmeter umbauter Raum, was einer Größe von rund zehn Einfamilienhäusern entspricht. 1.000 Kubikmeter Beton und rund 90 Tonnen Stahl wurden verbaut.
Entsprechend erfreut zeigen sich die traditionsreiche Unternehmerfamilien Odrich und Pickl, namentlich Ochs-Finanzchef Peter Pickl. Er spricht von einem „Markstein“ der Firmengeschichte und einem klaren Bekenntnis zum Standort Nürnberg.
Nach 40 Jahren führen nun die Enkel das Wachstum der Firma fort. Im neuen Gebäude – vis à vis zum bisherigen, 1961 in der Alfredstraße entstandenen Bürogebäude – werden nach der Inbetriebnahme Anfang 2009 die Verwaltungen der Ochs Bohrgesellschaft mbH, der Ochs Rohrleitungsbau GmbH und der Ochs Baugesellschaft mbH untergebracht. Für potenzielle weitere Anbauten wäre Platz vorhanden.
Ohnehin investierte die Firma, so Peter Pickl, „in den vergangenen Jahren in neue Geräte, Technologien, eine neue Lagerhalle sowie den Stützpunkt in Hof.“
Der Umsatz der Ochs-Gruppe – wie die zahlreichen Gäste während des Richtfestes erfuhren – „wuchs innerhalb der letzten zehn Jahre von 20 Mio. D-Mark auf nunmehr 25 Mio. Euro“. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich um ein Drittel erhöht. Energiewerte gelten als ausgezeichnet Das neue Verwaltungsgebäude ist mit modernen Energie-technologien ausgestattet. 18 Bohrsonden stellen die Verbindung ins Erdreich für die aus 80 Metern kommende, ausschließlich genutzte Erdwärme und Erdkühle sicher. Das Passivenergie-Gebäude selbst – so bekundet auch Architekt Hans Werner Augustin – sei ökologisch und ökonomisch auf dem neuesten Stand der Technik; der C02-Ausstoß liege „nahe Null“, sagt Peter Pickl stolz. Die neue Technologie half seinem Unternehmen zur Aufnahme in das finanzgeförderte Energie-Effizienz-Programm der KfW.