OCHS setzte bei Fürther Bio-Energie-Zentrum Akzente
Das Vorhaben wurde vom Ingenieurbüro Apfelböck aus Landau/Isar in Zusammenarbeit mit dem Fürther Ingenieurbüro H. Schmidt geplant. Der gesamte Bauablauf unterlag zusammen mit den verantwortlichen Projektingenieuren der infra deren Überwachung und Leitung.
ADas neue Bio-Energie-Zentrum (BEZ) befindet sich auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen; die Grundstücksgröße umfasst 72.000 Quadratmeter. Die Investitionssumme beträgt rund 20 Mio. Euro. Zehn Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft OCHS/ Mennicke waren an der Baumaßnahme beteiligt; aus-gestattet mit fünf Großgeräten, einem 30-Tonnen-Kettenbagger sowie einem 20-Tonnen-Radlader. Die Bauarbeiten dauerten insgesamt rund 16 Wochen.
Bauleiter vor Ort war Andreas Nitsche: „Das Besondere an diesem tollen Projekt ist, dass im Auftragsvolumen nahezu alle Medien des erdverlegten Rohrleitungsbaus gefordert waren.“
Dazu gehörten neben der 900 Meter langen Drainageleitung sämtliche Ab- und Trinkwasserleitungen, 5.000 Meter Kabelschutzrohre sowie die Biogas-, Gashochdruck- und Fernwärme-Installationen. Hinzu kamen die Kondensableitungen, die Restverfüllungen und der Einbau einer Schottertragschicht als Verfestigung. „Ebenso“, sagt Nitsche, „waren 15 Schachtbauwerke DN 1.000 bis 2.000 sowie eine Kleinkläranlage Teil des Großauftrages. Und da das alles gut funktioniert, konnte man hier als Bauunternehmen echte Akzente setzen.“