Stadtentwässerung Fürth ausgebaut
Vier Start- und sechs Zielgruben (die größte mit den Maßen 6,50 x 6,50 m und einer Tiefe von über 11 Meter) gehören zum ehrgeizigen Vortriebsverfahren. Dabei werden die Startgruben mit Betonfertigteilschächten und die Zielgruben mit Rundschächten DN 1500 ausgestattet.
Es geht um ein Gesamtprojekt, das von August 2011 bis August 2012 anberaumt ist. Die Sicherungsarbeiten nehmen einen Teil der Zeit ein, da die gesamte Baumaßnahme in einem Wohngebiet stattfindet. So rechnet Bauleiter Tobias Schmickl zehn Tage für das Ausheben und Sichern einer der Gruben.
Etwa zehn Mann arbeiten samt eines Raupenbaggers vom Typ „Liebherr 934“ auch über den kommenden Winter hinweg – ein Team des Unternehmens OCHS und eines des ARGE-Partners interra Microtunnelbau GmbH.
Die kreuzenden Bahntrassen müssen je einmal unterquert werden. Die Sicherung der Baugruben wird mittels bewehrten Spritzbetonwänden gewährleistet. Diese wird in Eigenleistung der Fa. OCHS eingebracht. Allein der Vortrieb der ersten, 140 Meter langen Haltung dauerte rund zweieinhalb Wochen; dies lag teilweise an den ständig wechselnden geologischen Verhältnissen.