Brunnensanierung

Damit das Wasser wieder fließt

Eine Sanierung ist die Verbesserung bzw. Wiederherstellung eines Brunnens durch bauliche Maßnahmen. Bei einer Brunnensanierung bleibt der ursprüngliche Standort erhalten. Bestehende Einrichtungen, wie Brunnenschacht, Wasserleitungen, die engere Schutzzone, Strom- und Steuerleitungen, können weiterverwendet werden.

Welche Sanierungsverfahren angewandt werden, hängt von einer eingehenden Untersuchung des Brunnens ab, die durch erfahrene Ingenieurbüros oder Geologen durchgeführt wird. Der Einsatz von geophysikalischen Messungen ist dabei unerlässlich. Vor allem die Lotrechtigkeit von Brunnen muss vor einer Sanierung überprüft werden.

Früher wurden Brunnen oftmals nur mit einem Einschubrohr „saniert“. Bei dieser Sanierungsmethode wird ein kleinkalibriges neues Brunnenausbaurohr in ein defektes, etwas größeres vorhandenes Ausbaurohr eingebaut. Diese Methode ist einfach und entsprechend kostengünstig. Neben dem Nachteil, dass der Wasserfluss durch den hohen Eintrittswiderstand von zwei Filterrohren behindert wird, hat sich auch gezeigt, dass nachfolgende Regenerierungen, vor allem mechanische Verfahren, nur noch einen sehr eingeschränkten Erfolg haben. Ein Einschubrohr ist deshalb der Anfang vom Ende eines Brunnens, und sollte nur noch in Notfällen eingebaut werden.

Der heutige Stand der Technik bei Brunnensanierungen eröffnet durch den Einsatz von moderner Technologie und starken Gerätschaften weitergehende Sanierungsmaßnahmen DVGW Regelwerk W135. Diese haben das Ziel, defekte Brunnen deutlich im Vergleich zum ursprünglichen Zustand zu verbessern.

Saniert werden muss ein Brunnen, wenn z. B. die Brunnenrohre defekt sind.
Die heutigen Sanierungs-Maßnahmen werden mit viel Fachkenntnis und modernem technischem Gerät durchgeführt, so dass in den meisten Fällen eine Brunnensanierung erfolgreich ist.

Moderne Sanierungsmaßnahmen sind heute:

  • Perforieren der Ausbauverrohrung mittels Hochdruckschneiden (WAS-Schneiden)
  • Horizontales Abschneiden der Ausbauvorrichtung
  • Teufenorientiertes Abdichten von Wasserzutritten
  • Grundwasserstockwerkstrennung mittels Inliner (OCHS-Patent)
  • Überbohren von Sperrrohren oder abgedichteten Vollrohrstrecken
  • Absaugen des ursprünglichen Filterkieses
  • Neuverrohrung des Bohrlochs mit modernem Ausbaumaterial

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