Die Geschichte:

Ansiedlungen von Menschen waren immer mit der Frage verbunden:

Wo ist Wasser in ausreichender Menge und Qualität vorhanden?

Vor dem Maschinenzeitalter mussten, wenn keine Quellen vorhanden waren, Brunnen gegraben werden. Schon im Mittelalter war der Brunnenmeister ein angesehener Beruf. Seine Aufgaben bestanden vor allem darin, die öffentlichen Brunnen der Stadt in gutem Zustand zu halten, entsprechend zu reinigen und zu fegen.

Manchmal mussten auch Personen, die in offene Ziehbrunnen fielen, herausgezogen werden. Mit der Erfindung der Dampfmaschine begann das Zeitalter der Industrialisierung. Die ersten Brunnen wurden maschinell gebohrt. Dies war die Geburtsstunde von Ochs.

Im Jahre 1873 machte sich der Nürnberger Brunnenbauer Johann Ochs selbstständig.

Er betreute das städtische Wasserwerk an der Großweidenmühle in Nürnberg samt Behälter und Versorgungsleitungen zusammen mit seinem Bruder Fritz.

1873 waren wir also nichts anderes als ein vielversprechendes Start-up-Unternehmen.

1906 übernahmen die Söhne Jean und Herrmann Ochs das Unternehmen und firmierten unter Johann Ochs & Söhne, Installation von Gas- und Wasseranlagen.

Herrmann Ochs starb 1935. Sein Bruder Jean hatte keine Nachkommen. So lag es nahe, dass er nach einem Partner für die Geschäfsführung Ausschau hielt.

Am 1. Oktober 1936 gründeten Julius Odrich und Jean Ochs die Firma Johann Ochs & Co. Als Jean Ochs 1939 starb, ging die Firma auf die Familie Odrich über.

Sohn und Schwiegersohn von Julius Odrich, Jürgen Odrich und Walter Pickl, traten 1966 und 1961 in die Firma ein.
Jürgen Odrich und Walter Pickl (dieser verstarb 2010) übergaben 1998 die Geschäftsleitung in die Hände der Söhne Jörg Odrich, Peter und Thomas Pickl.