OCHS: Ab sofort auch Hilfe bei Wasserschäden

OCHS: Ab sofort auch Hilfe bei Wasserschäden

(Nürnberg). Die traditionsreiche OCHS Rohrleitungsbau GmbH, Nürnberg, geht neue Wege mit durchdachter Technik und einem neuen Partner.

Not macht erfinderisch. Nach dem Hilferuf der Nachbargemeinde Langenzenn half OCHS bei einem Wassereinbruch in einem Bauwerk der städtischen Abwasseranlage. Dabei wurde ein kompetenter Partner zur Unterstützung gerufen, der mit bewährtem Material helfen konnte.

Schnell und wirksam

Der Auslöser: Eine defekte Rohrdurchführung sorgte in einem städtischen Abwasserbauwerk für starken Wassereinbruch anstehenden Grundwassers. Ein Aufgraben war aufgrund der bestehenden Leitungen sowie des hohen Grundwasserstandes nahezu unmöglich. Es wäre viel zu teuer gewesen.

OCHS leistete jedoch schnelle und wirksame Hilfe dank der Zusammenarbeit mit der österreichischen Firma Spesan-Handels GmbH (Linz). Die bietet das notwendige Material und die Einbautechnik für eine grabenlose Abdichtung an und stellte sie ihrem Einbaupartner OCHS zur Verfügung. Nach der Einweisung vor Ort konnte der starke Wassereindrang (ca. 10-15 Liter/s) abgedichtet werden: Mit besonders leistungsstarken Pumpen wurden Injektionsharze durch spezielle Mauerwerkspacker hindurch injiziert. Trotz der aufwändigen Vorbereitungsmaßnahmen – es mussten Arbeitspodeste und Absturzsicherungen erstellt werden – dauerte die Abdichtung nur zwei Tage.

Die dabei verwendeten Injektionsharze sind sehr gut umweltverträglich; sie sind frei von FCKW-, Halogen-, Weichmacher- und Lösungsmitteln. Die Firma Spesan ist nach eigenen Angaben die erste, die vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für den Einsatz von Polyurethan-Systemen für den Umweltschutz (Schleierinjektion) zuge­lassen ist.

Wassereinbruch in Revisionsschacht in Nürnberg

Damit nicht genug: Kurze Zeit später konnte OCHS auch der Stadtentwässerung und Umweltanalytik (SUN) in Nürnberg bei einem starken Wassereinbruch in einen städtischen Revisionsschacht helfen. Hier bestand sogar die Gefahr, dass die Straße einbrach: Das Grundwasser (ca. 20 Liter/s) hatte eine enorme Menge Erde in den Schacht gespült. Doch OCHS hatte mittlerweile Übung: Erneut konnte dank der geschilderten „Spesantechnik“ innerhalb kürzester Zeit das Wasser gänzlich gestoppt und die Gefahr schnell und wirksam gebannt werden.

Künftig weiter mit Spesan

Diese reibungslose Zusammenarbeit hat sich bewährt, so dass OCHS auch künftig mit dem neuen Partner zusammenarbeiten wird. Beide gemeinsam gehen gegen Wassereinbrüche an, schnell und unkompliziert – für öffentliche und auch private Bauherren.