(Nürnberg). Im Auftrag des Nürnberger Wasserwirtschaftsamtes führte die OCHS Rohrleitungsbau GmbH, Nürnberg, unlängst die Spundwandarbeiten am Ludwig-Donau-Main-Kanal durch. Der Anblick des Ganzen war beinahe spektakulär: Der dafür notwendige Bagger stand tief im Wasser.

Vor drei Jahren hatte OCHS rund 17 Meter Spundwand in den Kanal gesetzt – damals wurde die Schleuse 58 trocken gelegt, um das historische Bauwerk zu sanieren. „Jetzt, im September 2018 mussten die Spunddielen allerdings wieder raus“, erklärt OCHS-Geschäftsführer Thomas Pickl, und er nennt auch gleich eine Schwierigkeit: „Die Schleuse ist nur von einer Seite über Waldwege durch den Nürnberger Reichswald zugänglich.“

Um den Vorgang insgesamt zu leisten, musste der Kanalabschnitt auf rund 1 Meter Wattiefe abgelassen werden – mehr war nicht möglich, um den Fischbestand nicht zu gefährden. Der Effekt: Der eingesetzte Bagger stand kettentief im Wasser.

„Überdies, Umweltschutz ist für uns ein sehr hohes Gut“, erläutert Pickl in diesem Zusammenhang: Da sein Unternehmen regelmäßig in Wasserschutzgebieten arbeitet, sind die OCHS-Bagger standardmäßig mit entsprechendem Bio-Öl ausgestattet. Es bestand also keinerlei Gefahr für das Gewässer. Die Arbeiten im Kanal-Abschnitt gingen denn auch reibungslos und zügig vonstatten; ein wenig hin zog sich am Schluss nur noch die Baustellenräumung, das große Aufräumen also.